

Das Haus Trapp in der Hohenheimerstraße 31 wurde 1910/11 für den Fabrikbesitzer August Trapp von dem Architekten Heinrich Straumer erbaut. Es zeichnet sich durch eine polygonale Auslucht mit rechteckigem Giebel, bündig sitzende Sprossenfenster und steile Satteldächer aus, die typisch für Straumers eher nüchternen, aber wohl proportionierten Stil sind. Der Grundriss organisiert Wohn- und Küchentrakt um eine zentrale Wohndiele mit dreiachsiger Treppe und bietet für ein kompaktes Landhaus ungewöhnlich geräumige Zimmer. Das Gebäude ist heute verändert, da die ursprüngliche Holzveranda und die von Straumer entworfene Einfriedung entfernt und das Haus 1934 um eine Fensterachse verlängert wurden.