Das Haus Trapp in der Hohenheimerstraße 31 wurde 1910/11 für den Fabrikbesitzer August Trapp von dem Architekten Heinrich Straumer erbaut. Es zeichnet sich durch eine polygonale Auslucht mit rechteckigem Giebel, bündig sitzende Sprossenfenster und steile Satteldächer aus, die typisch für Straumers eher nüchternen, aber wohl proportionierten Stil sind. Der Grundriss organisiert Wohn- und Küchentrakt um eine zentrale Wohndiele mit dreiachsiger Treppe und bietet für ein kompaktes Landhaus ungewöhnlich geräumige Zimmer. Das Gebäude ist heute verändert, da die ursprüngliche Holzveranda und die von Straumer entworfene Einfriedung entfernt und das Haus 1934 um eine Fensterachse verlängert wurden.
Das Haus des Fabrikbesitzers August Trapp wird hauptsächlich durch einen polygonale Auslucht mit rechteckigem Giebelüberbau geprägt. Es erinnert damit an ein Haus Robert Heatons in Bourneville, das ein ähnliches Motiv zeigt. Die bündig in der glatten Putzfassade sitzenden Sprossenfenster und die steilen, leicht gesetzten Satteldächer sind feste Bestandteile von Straumers nüchternem, gut proportionierten Stil. Den Mittelpunkt des Hauses und zugleich eine Trennung von Wohn- und Küchentrakt bilden die untere und obere Wohndiele mit einer zur Gartenseite gelegenen dreiachsigen Treppe. Im Erdgeschoss befinden sich zwei Wohnzimmer, im Obergeschoss zwei Zimmer, Mädchenkammer und Bad. Die Erkerzimmer sind mit ihren Ausmaßen von 27 qm und 23 qm, wie auch das aufwendige Treppenhaus, für ein kompaktes Landhaus erstaunlich geräumig. Umbauten: Das Haus Trapp ist nicht in seiner originalen Form erhalten. Es besaß ursprünglich in zurückliegenden, traufständigen Trakt neben dem Eingang eine hölzerne Veranda. 1934 wurde sie abgebrochen, und das Haus wurde um eine Fensterachse verlängert (Architekten: Walter und Johannes Krüger). Die originale, von Straumer entworfene Einfriedung (Steinsockel mit Holzlattenzaun) ist ebenfalls nicht mehr vorhanden.
Weiterführender Text
Das Haus des Fabrikbesitzers August Trapp wird hauptsächlich durch einen polygonale Auslucht mit rechteckigem Giebelüberbau geprägt. Es erinnert damit an ein Haus Robert Heatons in Bourneville, das ein ähnliches Motiv zeigt (vgl. auch WV 23d). Die bündig in der glatten Putzfassade sitzenden Sprossenfenster und die steilen, leicht gesetzten Satteldächer sind feste Bestandteile von Straumers nüchternem, gut proportionierten Stil. Den Mittelpunkt des Hauses und zugleich eine Trennung von Wohn- und Küchentrakt bilden die untere und obere Wohndiele mit einer zur Gartenseite gelegenen dreiachsigen Treppe. Im Erdgeschoss befinden sich zwei Wohnzimmer, im Obergeschoss zwei Zimmer, Mädchenkammer und Bad. Die Erkerzimmer sind mit ihren Ausmaßen von 27 qm und 23 qm, wie auch das aufwendige Treppenhaus, für ein kompaktes Landhaus erstaunlich geräumig.
Umbauten: Das Haus Trapp ist nicht in seiner originalen Form erhalten. Es besaß ursprünglich in zurückliegenden, traufständigen Trakt neben dem Eingang eine hölzerne Veranda. 1934 wurde sie abgebrochen, und das Haus wurde um eine Fensterachse verlängert (Architekten: Walter und Johannes Krüger, vgl. WV 11). Die originale, von Straumer entworfene Einfriedung (Steinsockel mit Holzlattenzaun) ist ebenfalls nicht mehr vorhanden.